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(Ein authentisches Zeugnis, vom Pastor Jean Peterschmitt erlebt, der selbst diese Geschichte erzählt).
Die Schweizer Alpen sind ein
wunderschönes und
geruhsames Fleckchen Erde. Ich befand mich dort aufgrund einer
Evangelisation in einem Bergdorf mitten in den Bergen. Der
Versammlungssaal war in einem der Restaurants, bei welchem der Balkon
noch aus geschnitztem Holz bestand. Die Zuhörerschaft
während
des Gottesdienstes bestand meist aus mittelständischen Leuten,
oftmals Züchter. Zu dieser Jahreszeit treiben sie ihre Herden
auf
die Almen, übernachten dort mit ihrer Herden, entweder unter
freiem Himmel oder in einer der kleinen Berghütten, und
stellen
den Käse mit dem unvergleichlichen Geschmack her. Oftmals
legen
sie mehrere Kilometer zurück, um an diesen
Evangelisations-Abenden
teilnehmen zu können. Sie trinken das Wort Gottes regelrecht
wie
Milch, vergleichbar mit ausgehungerten Kindern, die davon nie genug
bekommen können. Eines Abends gibt uns der Herr ein ganz
besonderes Geschenk, indem Er eine Frau, die in einem Rollstuhl
saß, heilt. Schon vorangeschrittenen Alters erhebt sie sich
mit
meiner Hilfe nach dem Gebet und der Handauflegung. Sie dreht mit mir
eine Runde durch den Saal unter dem Beifall der Zuhörerschaft.
Viele unserer Freunde aus den Bergen bekehrten sich daraufhin und
wurden im Heiligen Geist getauft. Ich war voller Freude.
Als der Abend vorüber war,
erfuhr ich, daß
der Besitzer des Restaurants großzügigerweise
ein
Diner für die Verantwortlichen der Gemeinde und die
Organisatoren
veranstalte. Welch unverhoffter Glücksfall für mich,
der ich
diese kleinen Gerichte doch so sehr liebe! Der Besitzer
empfängt
uns persönlich, und ich war gerührt von soviel
Freundlichkeit. Nach so schönen durchleben Momenten, unter
anderem
mit dem Heiligen Geist und einer solch Freundlichen
Zuhörerschaft
wunderte mich jedoch nichts mehr. Nun saßen
wir vor
den schön gedeckten Tellern. Mir gegenüber nimmt eine Dame Platz, die mir, sie saß noch nicht richtig, die folgende Frage stellte: "Herr Pasrot, ich bin 52 Jahre alt und habe sechs Kinder. Nun bin ich schwanger. Es ist unglaublich, aber wahr. Die Ärtze raten mir dringend dazu, abzutreiben, was ich in Anbetracht meiner sechs Kinder und meines vorangeschrittenen Alters auch verstehe. Wäre es nicht normal, dies zu tun, selbst wenn ich gläubig bin?". "Liebe Schwester, eine Abtreibung ist ein Mord, egal weshalb. Das Alter und die Kinder, die du schon bekommen hast, sind eine inakzeptable Entschuldigung. Diese Tat würde bis in die Ewigkeit auf deinem Gewissen lasten. Ich, der ich ein Diener Gottes bin, habe Euch lieb und möchte Euch deshalb die Wahrheit, wie sie in der Heiligen Schrift steht, nicht vorenthalten". Ich bemerkte, daß sie von meiner Reaktion überrascht war. Sie vermittelte mir den Eindruck eines geschlagenen Hundes, der meinen Überzeugungen nichts entgegenzusetzen hatte. Am Ende dieses Diner führt mich der Restaurantbesitzer, der am Ende des Tisches saß und aufmerksam unsere Diskussion mitverfolgt hat, ohne daß ich es gemerkt hatte, in einen kleinen Nebenraum. "Herr Pastor, die Frau, mit der Sie vorher geredet haben, ist meine Schwester. Für einen Schwangerschaftsabbruch ist schon alles vorbereitet. Ich bin nicht gläubig, aber ich verstehe nicht, warum die Christen solche Schritte unternehmen. Ich persönlich glaube, daß Ihre Worte Früchte tragen werden. Mir haben sie einen größeren Respekt vor dem Herrn Jesus Christus gegeben". Daraufhin beteten wir zusammen und gingen wieder jeder unseren Weg.
Jahre
später schlägt er mir vor, sein Restaurant
für ein
Jugenseminar für unsere Jugendliche zur Verfügung zu
stellen.
Der Herr hat wirklich Großes
an ihm getan. Was seine
Schwester anbelangt, so hat sie mir mitteilen lassen, daß
sie mit 52 Jahren noch eine schöne kleine Tochter, "einen
regelrechten Sonnenschein", auf ihre alten Tage bekommen hat. Gott
allein sei alle Ehre.
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