Der
Weg...
Ich bin in einer gläubigen
Familie geboren. Genauer gesagt:
weder
in einer katholischen noch in einer evangelischen, da wir glauben, dass
Gott weder das eine noch das andere ist sondern viel mehr ohne Etikette
oder sagen wir einfach „christlich“; da Etiketten die
Menschen trennen
anstatt sie zu vereinen. Meiner Meinung nach ist Gottes Plan für
die Menschen genau das Gegenteil: Die Gemeinsamkeit und Einigkeit
die
übrigens viele Unstimmigkeiten vermieden hätte und noch
vermeiden könnte... Ich bin also mit meinen Eltern in die
Kirche gegangen, zu der sie gehörten, und war dort während
meiner
Kindheit und bis zu meinem 20. Lebensjahr.
Als ich 20 war hat mein Glaubensweg eine andere Dimension bekommen :
indem ich überlegte und nachforschte, in der Bibel las und mir
Fragen stellte, wurde mir klar, dass mir dort wo ich mich damals befand
etwas fehlte – und dass mein Platz nicht mehr dort war. Also habe
ich
gesucht, wonach sich mein Herz sehnte, während ich mich leiten
ließ. Und so habe ich mich in einer Gemeinde wiedergefunden, die
viel lebendiger war und mir näher an der Wahrheit, die durch die
Bibel verkündet wird, schien. Ich habe viel im Glauben
hinzugelernt und erfahren können – und ließ mich dann
1998
taufen (Meine Eltern haben mich nicht als Kind taufen lassen, weil sie
mir unter anderem meine Entscheidungen und mein persönliches
Engagement selbst überlassen wollten.).
Da ich immer mehr diesen Gott, von dem die Bibel so viel
erzählt,
kennen lernen und verstehen wollte, haben mich einige Dinge, die ich in
meiner neuen Gemeinde nicht verstand, sehr beschäftigt. Und so
habe ich mich mit 25 Jahren zurückgezogen um einmal Bilanz zu
ziehen. Ich bin immer noch an dieser Stelle, weil es etwas ist, was
sich entwickelt und ich selbst sehe noch nicht ganz durch, was ich
sagen, machen oder denken soll, aber ich sehne mich danach und arbeite
darauf zu. Zurzeit ist es so, dass ich regelmässig nach Mulhouse
fahre, wo ich die Gemeinde
"Porte Ouverte" besuche. Aber ich möchte an dieser Stelle auch
deutlich
machen, dass ich sehr gut weiß, dass es keine perfekte Gemeinde
gibt, genauso wenig wie es einen perfekten Menschen gibt !
Wir leben außerdem in einer Zeit, wo man sich mit jeglicher
Art
von Glaubensrichtungen und Doktrinen vorsehen sollte. Daher kommt auch
meine Wachsamkeit. Was die Bibel sagt ist wahr (in ihrer
Vollständigkeit und vor allem sollte man sie sich nicht
entgehen lassen !), jedoch sollte man nichts hinzufügen oder
weglassen,
denn
genau das ist der Anfang aller falschen Wege und ...sehr oft auch der
Sekten! Zurzeit gehe ich nach Mulhouse, wo ich glaube, momentan meinen
Platz gefunden zu haben, obwohl uns 115
km trennen... Wäre toll, wenn Sie auch ein Mal
kommenkönnten... (Dienste werden übersetzt) !
Fragen...
Da ich
trotzdem ein klein bisschen schüchtern bin, ja doch,
fällt es
mir schwer mit jemandem aus meiner Umwelt über geistliche Themen
zu sprechen. Aber ich würde euch gern einige Fragen stellen...
Sie
sind auf keinen Fall gezwungen, alles zu lesen, aber es sind Fragen,
die Sie sich sicher auch schon gestellt haben oder sogar vielleicht
schon darüber nachgedacht haben... und ich wäre
glücklich mit Ihnen über das eine
oder andere Thema zu reden,
wenn Sie das möchten... Aber möge alles in
gegenseitigem Respekt getan werden und dem gegenüber was jeder
glaubt.
Jedoch
seid versichert, ich habe noch nie meine Art, Dinge zu verstehen, einem
anderen aufgedrängt :-)
-
Warum
hat
Gott die Menschen erschaffen? Und warum gerade Sie...?
- Handelt
er noch
heute? Und wenn ja, handelt er oder kann er in und durch Sie handeln
und wirken?
- Glauben
Sie,
dass Gott heilen, trösten, erneuern, Freude und Frieden
inmitten dieser unruhigen Welt geben kann?
- Warum hat
Gott Jesus Christus auf diese Erde geschickt?
- Warum ist
derselbe Jesus am Kreuz gestorben?
- Was
passiert
nach dem Tod? Wo ist man dann? Gibt es da etwas, wovor man sich
fürchten sollte?
- Sind Sie
glücklich heute? Ist es noch möglich, es zu werden
oder
wieder zu werden?
Okay,
hier sind einige dieser Fragen, die mich sehr bewegt haben und mich
immer noch bewegen. Auf die meisten dieser Fragen gibt die Bibel
Antwort, andere sind sehr schwer zu beantworten, aber ich denke,
dass
es sich auf jeden Fall lohnt darüber ernsthaft nachzudenken
– und
wenn es nur einmal im Leben sein sollte... Ich gebe übrigens nicht
vor, die 100-prozentig richtigen Antworten parat zu haben... aber ich
habe darüber mit Hilfe dessen, was ich in der Bibel verstehe,
nachgedacht. Sie bleibt meiner Meinung nach das Wort Gottes und dort
findet man auch die Wahrheit heraus.
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